Lech am Arlberg – diese Woche war es so weit; meine liebste Freundin Veri und ich konnten uns endlich wieder sehen und das auch noch in dem bekannten Ski- und Winterort Lech am Arlberg. Ich kannte Lech schon aus früheren Reisen, allerdings eben meistens aus der Winterzeit. Umso mehr freute ich mich, dass es dieses Mal im Sommer in die Berge ging! Mit Veri hatte ich die perfekte Begleitung dabei – wir beide sind absolute Fans der Berge und wandern für unser Leben gern. Zunächst ein paar Fakten zu Lech im Sommer; Obwohl Lech ein bekannter Wintersport-Ort ist, waren wir überrascht, wie viel dieser 1500 Seelen Ort auch im Sommer  zu bieten hat. Neben der Fülle an Wanderwegen – ganze 350 km – bietet Lech auch eine Vielzahl an Kulturangeboten wie bspw. im August die bekannte Jazzbühne oder die Arlberg Classic Car Rally. Auch Fahrrad oder E-Bike Routen gibt es hier ohne Ende! Am ersten Tag kamen Veri und ich recht spät am Nachmittag in Lech an. Unser Ziel war das tolle Hotel Aurora. Wir wurden von der Chefin Frau Muxel sehr herzlich empfangen und persönlich auf unser Zimmer mit Bergblick gebracht. Unser großräumiges Zimmer zeichnete sich besonders durch die gemütliche Atmosphäre sowie durch das liebevolle Mobiliar und einen geräumigen Balkon aus. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, freuten wir uns nach einer staureichen und langen Fahrt auf das Dinner, welches aus einem mehrgängigen Menü bestand. An diesem Abend sowie auch an allen folgenden waren wir stets beeindruckt von dem köstlichen und vielseitigen Angebot der Speisen. Das Hotel Aurora legt besonderen Wert auf hochwertige regionale und frische Zutaten sowie eine ästhetisch ansprechende Zubereitung. Da Veri Vegetarierin ist, war sie besonders erfreut darüber, dass das hoteleigene Restaurant auch ein rein vegetarisches Menü anbietet. Auch das Frühstück ließ keine Wünsche offen. An dieser Stelle sei noch zu erwähnen, dass uns das Personal immer freundlich und zuvorkommend entgegen getreten ist, dadurch haben wir uns sehr geborgen und wertgeschätzt gefühlt. Nun zu unseren zwei Wander-Highlights; an einem sehr sonnigen warmen Morgen starteten wir unsere Wandertour zu „Steffisalpe“. Da das Bussystem in Lech sehr gut ausgebaut ist, konnten wir nach Warth fahren um von dort direkt mit der Seilbahn nach oben auf die Bergstation von einer Höhe von 1884 Metern zu gelangen. Da wir uns nun oberhalb der Baumgrenze befanden genossen wir zunächst den unglaublichen Ausblick auf die Weite der Berglandschaft und starteten dann unsere Wandertour Richtung „Steffisalpe“ (super leckerer Heidelbeer-Kaiserschmarrn mit Buttermilch zu empfehlen!) und den Körbersee, der sich auf 1656 Metern befindet. Während der Wanderung begegneten wir einigen Murmeltieren, zutraulichen Kühen und netten Wanderern, die uns die Tour versüßten. Nach einigen Stunden starteten wir unseren Abstieg Richtung „Bodenalpe“ und waren aufgrund unseres nicht – vorhandenen Orientierungssinns sehr erfreut, dass die ganze Wanderregion rund um Lech super ausgeschildert ist und auch alle Wanderrouten markiert sind. Fazit der Wanderung: Maren kam mental runter und Veri hatte einen starken Sonnenbrand, war danach aber trotzdem entspannt. Am Folgetag ging unsere Wanderung von Lech aus mit der Gondel auf den „Rüfikopf“ von 2362 Metern Höhe. Die Aussicht von dort ist wirklich atemberaubend! Dieses Mal hatten wir die  Ehre, dass uns die Wanderführerin Carolin begleitete, welche für das Hotel Aurora die schönsten Wanderrouten plant. Nachdem wir auf der Aufsichtsplattform die verschiedenen Berggipfel von Carolin erklärt bekamen, folgten wir ihr auf den GEOweg, der sich durch satte grüne Wiesen, bunte Blumen, Kühe und uraltes mit Fossilien  bestücktes Gestein auszeichnet. An einem atmosphärischen Bergsee haben wir Carolins Drohne fliegen lassen und getestet, wie die Kühe auf diese reagieren. Anschließend ging es zur Stuttgarter Hütte, die sich auf ungefähr 2500 Metern befindet. Absolutes Highlight dieser Tour waren die Steinböcke, Schneefelder sowie ein wunderschöner Gletscherbach und die unglaubliche Aussicht auf das Tiroler Alpenland. Nach einer kurzen Stärkung auf der Stuttgarter Hütte folgten wir einem von Alpenblumen bestücktem Serpentinenweg hinunter in ein wunderschönes grünes Bergtal und nahmen dann die Route Richtung Zürs.  Die Tage in Lech und dessen Bergwelt waren einfach unvergesslich schön und wir konnten beide unseren Akku wieder auf 100 % aufladen – die Berge haben einfach etwas wunderbares Erdendes und Beruhigendes an sich. Man nimmt sich selbst nicht mehr so wichtig und Probleme, die zuvor als Probleme erschienen, lösen sich einfach in Luft auf.

 

Lech am Arlberg – this week it was so far; My dearest friend Veri and I could finally see us again and also in the well-known skiing and winter resort Lech am Arlberg. I knew Lech from earlier trips, but mostly from the winter time. I was really glad that I went to the mountains in the summer time! With Veri I had the perfect accompaniment – we both are absolute fans of the mountains and we like to go hiking for our lives. First, a few facts about Lech in summer; Although Lech is a well-known winter sports resort, we were surprised how much this 1500 souls place has to offer in the summer. In addition to the abundance of hiking trails – a total of 350 km – Lech also offers a variety of cultural activities, such as the famous Jazzbühne or the Arlberg Classic Car Rally in August. There is no end to cycling or e-bike routes! On the first day, Veri and I arrived quite late in the afternoon in Lech. Our goal was the great Hotel Aurora. We were greeted by the boss, Madame Muxel, very warmly and she brought us personally to our room with mountain view. Our spacious room was characterized by a cozy atmosphere, lovely furniture and a spacious balcony. After a fresh shower, we were looking forward to the dinner, which consisted of a multi-course menu. On this evening as well as on all the following evenings, we were always impressed with the delicious and versatile offer of the food. The Hotel Aurora places special emphasis on top quality regional and fresh ingredients as well as an aesthetically pleasing preparation. Since Veri is a vegetarian, she was particularly pleased that the hotel’s restaurant also offers a purely vegetarian menu. Also the breakfast left nothing to be desired. At this point we should mention that the staff was always friendly and accommodating, so we felt ourselves very safe and appreciated. Now to our two hiking highlights; On a very sunny warm morning we started our hiking tour to „Steffisalpe“. Since the bus system in Lech is very well developed, we could go to Warth to get from there directly with the cable car up to the mountain station from an altitude of 1884 meters. As we were now above the tree line, we first enjoyed the incredible view of the expanse of the mountain landscape and then started our hiking tour „Steffisalpe“ (super delicious blueberry and Kaiserschmarrn with buttermilk!) and “Körbersee“ which is located at 1656 meters. During the hike we met some marmots, trusting cows and nice hikers, who sweetened us the tour. After a few hours we started our descent towards „Bodenalpe“ and were very pleased because of our non – existent orientation sense that the entire hiking region around Lech is super signposted and all hiking routes are marked. Conclusion of the walk: Maren came down mentally and Veri had a strong sunburn, but was relaxed afterwards. On the following day our hike from Lech took us by gondola to the Rüfikopf from 2362 meters high. The view from there is really breathtaking! This time we had the honor that the hiking guide Carolin accompanied us, which plans the most beautiful hiking routes for the Hotel Aurora. After we had explained the different mountain peaks from Carolin on the platform, we followed her to the GEOweg, which is characterized by rich green meadows, colorful flowers, cows and ancient fossil-filled rocks. At an atmospheric mountain lake we let Carolin’s drone fly and tested how the cows react to it. Afterwards we went to the „Stuttgarter Hütte“, which is about 2500 meters away. Absolute highlight of this tour were the ibexes, snowfields as well as a beautiful glacier brook and the incredible view of the Tyrolean Alps. After a short refreshment at the Stuttgarter Hütte we followed a serpentine path, which was equipped with alpine flowers, down into a beautiful green mountain valley and then took the route towards Zürs. The days in Lech and its mountains were simply unforgettable and we could both recharge our battery to 100% – the mountains are wonderful earthing and calming. You don’t take yourself any more so important and problems, which previously appeared as problems, simply dissolve in the air.

 

 

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